Nicht die Höhe der Bussgelder ist entscheidend, sondern deren Umsetzung. Solange immer wieder einige Fahrradrambos bei Rot bewusst über die Ampel fahren, den Fussweg widerrechtlich benutzen, Musik mit Kopfhörer hören oder telefonieren und im Dunkeln ohne Licht fahren ABER sie höchstens ermahnt werden aber nicht zur Kasse gebeten und es sogar immer wieder vorkommt, das ein Beamter vorbeifährt und nichts macht, wird sich nichts ändern.

Richtig wäre es regelmässig zu kontrollieren und wenn was auffältt, den Fahrer anhalten und ein Bussgeld aussprechen. Wenn ein Licht defekt ist, was beim PKW Fahrer auch passiert, reicht eine mündliche Ermahnung. Man merkt, egal ob Radfahrer oder PKW Fahrer nicht umbedingt sofort, das da was defekt ist aber bei bewussten Fahren ohne Licht, heute morgen wieder mehrere Fahrradfahrer ohne Licht um 5h00 auf der Erdbeerbrücke !!!!!!!!!!!!!!! muss man einschreiten.

Seien wir ehrlich. Wir stehen – fiktives Beispiel – an einer Ampel. Hinter uns ein grün-weisser (neuerdings blau-weisser) Wagen. Nein, nicht Thomas Schaaf im Werdermobil oder ein HSV Auto sondern die Polizei. Fahren Sie mal bei Rot über die Ampel und schalten um 5h00 das Licht aus. Das Horn ertönt. Ihr Lappen ist futsch ! Zu Recht !!! Der Radfahrer kann es machen. Was passiert? In der Regel: Nothing!

Also bitte nicht die Bussgelder in astronomischer Höhe fordern. Völliger Bullshit ABER kontrollieren regelmässig und Strafen verhängen.

Der Fahrradfahrer gefährdet schliesslich nicht nur sich sondern auch andere.